Bereits die alten Römer vor etwa 2.000 Jahren ließen sich im sogenannten Thermopolium mit appetitlichen Speisen verwöhnen. Auch sie kosteten die Vorzüge von leckeren zubereiteten Speisen, die dem Gast wie in heutigen Restaurants gereicht wurden, nach Herzenslust aus. Archäologische Ausgrabungen in Pompeji brachten mehr als 150 solcher kleinen Imbissstuben zum Vorschein.

Antikes Gegenstück zum heutigen Restaurant

Die Thermopolias waren in der Regel kleine Räume, die mit einer gemauerten Theke ausgestattet waren. Häufig waren diese kunstvoll mit Marmorbruch ausgelegt und es waren Vertiefungen eingelassen, in denen sich Wasser- und Kochtöpfe befanden. Ein darunter liegendes Feuer hielt die Gerichte warm.

Auf der „Menükarte“ standen meist einfache Mahlzeiten aus Erbsen, Bohnen, Linsen und Kichererbsen. Dazu wurde gemischter Wein gereicht. Höchstwahrscheinlich gab es aber auch gebratene Gerichte wie Fisch und Fleisch. Je nach Thermopolium wurde das Essen sitzend wie auch stehend eingenommen. Die kleinen Straßenlokale waren typisch für römische Städte, denn viele Menschen verfügten nicht über Kochmöglichkeiten in ihren Wohnungen.

Ein erst kürzlich freigelegtes Thermopoliums in Pompeji zeigte, dass die Tresen mit kunstfertigen Freskenmalereien verziert waren. Der Aufenthalt wurde bereits zu dieser Zeit dem Gast so behaglich wie möglich gemacht. Denn auch hier spielten wahrscheinlich angenehme Tischgespräche und Geselligkeit eine große Rolle. Daneben sollte der Gast auf jeden Fall wiederkommen.

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